| | Steckbrief: Der Hamster
Es gibt verschiedene Hamsterarten, die natürlich unterschiedliche Ansprüche haben können. Die bekanntesten Hamster, die in der Heimtierhaltung genommen werden, sind der Goldhamster, der Teddyhamster, der Dsungarische Zwerghamster, der Campbell Zwerghamster, sowie der Chinesische Streifenhamster und der Roborowski Zwerghamster.
Für wen eignet sich der Hamster?
Hamster eignen sich am besten für Berufstätige, da sie nachtaktiv sind und erst zur Dämmerung ihr Nest verlassen. Allgemein handelt es sich beim Hamster um ein Tier, das man sehr gut beobachten kann, zum Schmusen eignet sich der kleine Nager weniger. Sofern man auf einige Dinge achtet, eignen sich Hamster sogar für Kinder. Da diese aber meistens ein Kuscheltier haben möchten, würden weder das Kind noch der Hamster glücklich werden.
Verhalten
Der Hamster ist nachtaktiv und deswegen tagsüber kaum außerhalb seines Nestes anzutreffen. Wichtig ist, dass man den natürlichen Rhythmus des Hamster akzeptiert und diesen nicht tagsüber weckt. Bei einem zu kleinen Käfig oder dann, wenn sich der Hamster nicht wohl fühlt, kann es auch sein, dass dieser Stereotypen, wie in etwa das Nagen am Gitterkäfig, entwickelt. Um dem vorzubeugen, gilt es, auf eine ausreichende Käfiggröße zu achten.
Haltung
Der Hamster ist ein Einzelgänger und sollte auch nur alleine gehalten werden. Außerdem sollte man wissen, dass der Hamster ein scheues Tier ist, das sich erst an den Menschen gewöhnen muss. Mit sehr viel Glück und Geduld kann man es aber schaffen, den Hamster an den Menschen zu gewöhnen.
Käfiggröße
Hamster sollten mindestens 1 m² Platz im Käfig haben, hinzu sollten noch einige Etagen kommen. Da es Käfige in diesen Größen im Zoohandel meistens nicht gibt, greifen viele gerne auf ein Terrarium oder Aquarium zurück. Alternativ dazu kann man natürlich auch einen Hamster Eigenbau basteln. Wenn man den minimalen Platzbedarf des Hamster nicht einhält, kann es sehr schnell vorkommen, dass dieser nicht glücklich ist und unter Umständen sogar krank wird.
Zubehör
Der Käfig sollte artgerecht eingerichtet sein und dem Hamster zahlreiche Spiel- und Klettermöglichkeiten bieten. Neben dem Spielzeug sollte aber immer ein Laufrad in ausreichender Größe vorhanden sein. Denn mit diesen können Hamster ihren Stress abbauen. Ebenso wichtig ist ein Sandbad, das mit Chinchillasand gefüllt wird. Dieses dient dann zur Fellpflege, zur Krallenpflege und zum Stressabbau. Zum Trinken kann man entweder Wassernäpfe oder Trinkflaschen anbieten. Möchte man das natürliche Verhalten des Hamster berücksichtigen, sollte man den Hamster Käfig mit einem Wohnlabyrinth, das mehrere Kammern besitzt, ausstatten.
Pflege
Ein Mal in der Woche sollte der Hamster Käfig gründlich gereinigt und mit neuer Einstreu befüllt werden. Ansonsten ist es wichtig, den Gesundheitscheck durchzuführen und auf ein verändertes Verhalten beim Hamster, das auf Krankheiten hindeuten könnte, zu achten. Fell- und Krallenpflege muss man nicht betreiben, denn darum kümmert sich der Hamster selbst.
Futter
Hauptsächlich ernähren sich Hamster von Trockenfutter, ein Drittel der kompletten Nahrung sollte aber aus Grünfutter bestehen. Außerdem benötigen Hamster auch Eiweiß, welches entweder im Futter enthalten sein oder zusätzlich durch Magerquark, Eiweiß, Mehlwürmer oder fettarmen Käse zugeführt werden sollte. Beim Frischfutter kann man beispielsweise auf Petersilie, Äpfel, Gänseblümchen, Gurken, Möhren und Mais zurückgreifen. Heu stellt hingegen kein wichtiges Nahrungsmittel dar, wird aber gerne zum Bau von Nestern verwendet.
Geschlechtsreife und Trächtigkeit
Üblicherweise sind Hamster mit 32 Tagen geschlechtsreif. Bei einem kleinen Wurf oder dann, wenn die Tiere schon weit entwickelt sind, kann es auch sein, dass die Geschlechtsreife ab dem 25. Tag eintritt. Wenn Hamster schwanger sind, dauert die Tragezeit etwa 16-19 Tage. Bei jedem Wurf können 4-10 Welpen geboren werden. |
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