Teddyhamster

Der Teddyhamster hat besonders langes Fell, das sehr sorgfältig gepflegt werden muss. Ursprünglich handelt es sich beim Teddyhamster um eine Zuchtform des herkömmlichen Goldhamsters, der in Syrien beheimatet ist. Wie auch der Goldhamster ist der Teddyhamster nachtaktiv und tagsüber kaum außerhalb seines Nestes anzutreffen. Möchte man einem Teddyhamster ein neues Zuhause geben, hat man es aufgrund des wuscheligen Fells eigentlich relativ leicht, den Teddyhamster vom Goldhamster zu unterscheiden.

Charakteristisch für diese Hamsterart ist, dass sie bis zu 12 cm groß wird und nur einen kurzen Schwanz von etwa 1 cm Länge hat. Dahingegen kann das Fell bis zu 6 cm lang werden, ist aber nicht selten im vorderen Teil des Körpers kürzer. Besonders lang ist das Fell des Teddyhamsters am Hinterteil.

Teddyhamster können dann, wenn sie ein gutes Zuhause und eine artgerechte Pflege haben, ein Alter von bis zu zweieinhalb Jahren erreichen. Allerdings sollte man hier vor allem auf Futter achten, das speziell für Teddyhamster gedacht ist. Ebenso wichtig ist, eine gute Fell- und Hautpflege zu betreiben, schließlich sind Haarbalgtumore und Haarballen im Verdauungssystem die häufigsten Todesursachen.

Teddyhamster: Kein Kuscheltier trotz kuscheligem Aussehen

Gerade dadurch, dass Teddyhamster als sehr zutraulich gelten, sind sie ein beliebtes Haustier. Da aber jeder Hamster ein eigenes Individuum ist, kann es natürlich auch sein, dass er seine Scheu vor dem Menschen nie richtig ablegen kann. Wie alle Hamster eignet sich der Teddyhamster in erster Linie zur Beobachtung, weswegen man eine Anhänglichkeit, wie man sie zum Beispiel von Hunden gewohnt ist, nicht erwarten sollte. Man darf aber schon damit rechnen, den Teddyhamster in seinem neuen Zuhause beobachten und bei entsprechender Gewöhnung auch auf die Hand nehmen zu können. Besonders wohl fühlt sich der kleine Nager natürlich dann, wenn er ein gepflegtes und großes Zuhause hat. Beschäftigt man sich dann auch aktiv mit seinem neuen Mitbewohner, kommt es nicht selten vor, dass dieser so zutraulich wird, dass er von selbst auf die Hand klettert, um aus dem Käfig gehoben zu werden.

Auch Teddyhamster sind Einzelgänger

Wie auch andere Hamsterarten lebt der Teddyhamster grundsätzlich nur alleine. Die einzige Ausnahme stellen neugeborene Teddyhamster dar, die sich über wenige Wochen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern vertragen. Ansonsten sollte man akzeptieren, dass der Teddyhamster ein Einzelgänger ist, eine Gruppenhaltung könnte zu schweren Bissverletzungen und letztendlich bis zum Tod der Tiere führen. Doch nicht nur untereinander kann es zu ziemlich heftigen Streitereien kommen, auch andere Hamsterarten werden vom Teddyhamster nicht akzeptiert. Was das Verhalten des Teddyhamsters gegenüber anderen Tieren betrifft, sollte man berücksichtigen, dass gerade Hunde, Katzen und große Schlangen eine Gefahr für den neuen Mitbewohner darstellen. Auch wenn der Hund nur schnüffelt, kann dies sehr gefährlich sein, schließlich löst dieses Verhalten Stress bei den Tieren aus und kann zu einer verkürzten Lebenszeit führen.